Unterricht

Susanne Schoeppe vor goldener Tür

Susanne Schoeppe, Dozentin für Gitarre an der Hochschule für Musik in München, ist ebenfalls musikalische Koordinatorin an der UJAT (Universität von Tabasco, Mexiko). Zudem unterrichtet sie in Kursen und Meisterklassen sowohl in Europa als auch in den USA, Mexiko und Australien.

“Welche künstlerische Richtung du auch auswählen magst … ein guter Lehrer wird dir immer folgendes mit auf den Weg geben: Lerne Entspannung und Aktivität zu kombinieren.”

Aldous Huxley

Susanne hilft ihren Studenten bei künstlerischen und didaktischen Problemstellungen, vor die uns der heutige Kulturbetrieb immer wieder stellt.

“Genauigkeit ist das Synonym von Leichtigkeit”

Emilio Pujol, Gitarrenschule

Susanne Schoeppe, die eine Ausbildung als Atemlehrerin in der Middendorf Methode “Der Erfahrbare Atem“ hat, nennt ihre Herangehensweise an eine natürliche und körpereigene Spielweise „Körperhören”.

Susanne:“Über den Atem erfahren wir uns am tiefsten, er begleitet uns ununterbrochen. Durch den Atem können wir lernen, uns zu spüren und zu „hören”.

Schon eine angeleitete Achtsamkeit in Verbindung mit kleinen Übungen - mit und ohne Instrument – helfen, Probleme aufzulösen.

Ich mochte es nach meinen Konzerte den Kommentar zu hören: “Er scheint keine Schwierigkeiten zu kennen, alles wirkt so leicht!”

Fernando Sor, Gitarrenschule

Susanne Schoeppe vor goldener Tür

Susanne (aus einem Vortrag zum “Körperhören”):

“Wer kennt als Musiker nicht die Momente , wo alles einfach zu sein scheint, das Arbeiten bringt mich voran, ich beende den Übetag ohne Körperschmerzen, meine Konzerte sind mit dem richtigen Schuss Lampenfieber versehen und mein Spiel hat Leichtigkeit und Intensität.

Doch dann eben auch die anderen Zeiten: meine Technik und mein Klang scheinen schlechter zu werden, das Instrument ist ein Fremdkörper, der Klang klein und dumpf und an Vorspielen nicht zu denken. Es geht einfach nicht voran und alles wirkt angestrengt und mechanisch.

Jetzt ist es wohl an der Zeit auf meinen Weg zu achten und ihn bewusster zu gehen…

In der Auseinandersetzung mit meiner Technik stelle ich mir die ständige Frage: “Welche ist die natürlichste Art zu spielen”?

Pablo Casals, Licht und Schatten auf einem langen Weg

Auch der weltweit gefeierte Gambist Jordi Savall betont die enorme Wichtigkeit der Körperbeweglichkeit, die ein so wichtiger Teil meiner Unterrichtsphilosophie ist. Savall ermutigte seine Studenten auf einem seiner Meisterkursen zu mehr Beweglichkeit, als er merkte, dass sie seine Vorschläge zu ihrem Spiel nicht umsetzen konnten. Er erzählte, dass er im Alter von 22 Jahren das Glück hatte, für sich heraus zu finden, daß es im Üben vor allen Dingen um das Verfeinern der Beweglichkeit gehe, das “Sich-weich-machen” und das dies ein immer andauernder Prozess sei.”

“Ich habe Susanne als eine inspirierende Lehrerin, die sich ganz auf ihre Studenten einlässt, erlebt.”

Celin Romero

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